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| Verbot der "Homo-Ehe" in den USA verfassungswidrig |
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| Geschrieben von: Daniel Frey |
| Samstag, 10. Juli 2010 um 12:39 |
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Wichtiger Entscheid für Schwule und Lesben in den USA: Ein Gericht im Bundesstaat Massachusetts hat entschieden, dass die US-Regierung die Anerkennung von "Homo-Ehen" nicht generell verbieten darf. Damit ist das "Gesetz zur Verteidigung der Ehe" verfassungswidrig. Richter Joseph Tauro erklärte, dass Washington damit seine Kompetenzen überschritten habe. So diskriminiere der Bund sowohl gegen Bundesstaaten, die die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet haben, als auch gegen gleichgeschlechtliche Ehepaare. Es gebe kein legitimes Interesse der Bundesregierung, eine bestimmte Gruppe von Eheleuten zu diskriminieren. Legal sei lediglich eine Unterscheidung zwischen verheirateten und unverheirateten Menschen. Die Gruppe der Verheirateten weiter aufzusplitten in solche, die gleichgeschlechtliche und verschiedengeschlechtliche Partner haben, sei eine sinnlose Unterscheidung. Das Urteil gilt zunächst nur für Massachusetts. Es wird erwartet, dass Gegner in Berufung gehen und den obersten Gerichtshof anrufen werden. Der aktuelle Entscheid ist sicher der grösste Sieg im Kampf gegen das 14 Jahre alte Gesetz. Es war 1996 mit Unterstützung beider Parteien im US-Kongress verabschiedet und von Präsident Bill Clinton unterzeichnet worden. |
Schwugenda
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